Mutterhund mit kleinem Welpen

Mutterhündin mit Welpen

Nachdem Anfang November unser Labrador Tonko über die Regenbogenbrücke zu seinem Herrchen gegangen ist, war es mir so ganz alleine doch etwas zu einsam im Haus. Erst hatte ich dann den Hund einer Bekannten für knapp zwei Wochen aufgenommen, sie war erst im Urlaub und dann hatte sie eine Fußverletzung, dann bin ich zur Pflegestelle geworden. Ich lebe ja auf Gran Canaria und hier ist die Not auch bei Hunden groß. Oftmals werden sie einfach ausgesetzt, vor allem, wenn sie ansonsten Geld kosten würden. Zum Beispiel bei einer Schwangerschaft. Und ein solcher Fall ist diese Hündin auf dem Bild, die mit einem geborenem Welpen aufgefunden worden ist und erstmal zu Perros sin Fronteras kam. Dort musste sie aber auf deren Gelände in den Zwinger und dort sind natürlich insgesamt auch viele andere Hunde, was das ganze recht unruhig macht. Also kam man auf die gute Idee, dass ich mich doch ein paar Wochen um das Duo kümmen dürfe.

Inzwischen habe ich dem Welpen auch einen Namen gegeben, ich hab sie Amy genannt. Sie ist auf dem Bild knapp drei Wochen alt (ganz genau wissen wir das natürlich nicht) und wird langsam unternehmenslustig und kann ganz schön meckern. Und die Hundemama heißt Chantiene (das ist wohl ein gebräuchlicher Vorname in den Niederlanden).

Nur damit das nicht missverstanden wird: Hunde aussetzen und/oder Hunde schlecht behandeln ist kein Problem, dass nur von den Einheimischen praktiziert wird. Auch unter ihnen gibt es außerdem echte Tierliebe und Menschen, die so einiges für Hunde und Katzen (und andere Tiere) in Not tun. Gleichzeitig gibt es auch genügend Tierquäler und Gleichgültige unter den Nordeuropäern, auch unter den Deutschen. Leider.

Perros sin Fronteras – Ayuda para perros abandonados Hunde ohne Grenzen – Hilfe für verlassene Hunde.

 

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