Fütterung Tierheim Gran Canaria

Fütterung Tierheim Gran Canaria

Das ist sicherlich nicht mein bestes Foto. Und eigentlich ist das Motiv der teilweise gefüllten Hundenäpfe auch nicht ein besonders Schönes. Aber dennoch gehört es hierher. Wie ich im Posting davor ja berichtet habe, habe ich derzeit eine Hündin mit ihrem drei Woche alten Welpen in Pflege, die auf der Straße aufgelesen wurde und bei Perros sin Fronteras Unterschlupf fand. Die Näpfe (die zum Glück etwas später alle mit Fressen gefüllt waren) stehen für mich dafür, dass es eben Menschen gibt, aller Nationen, die sich um Tiere in Not kümmern. Sicherlich kann man mehr machen und natürlich wäre es toll, wenn es solche Einrichtungen nicht geben müsste. Aber hier auf Gran Canaria sind sie ebenso notwendig wie es ja auch Tierheime in Deutschland gibt, in denen zum Beispiel im Sommer die Weihnachtsgeschenke landen.

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Daher ist das Bild der nur teilweise gefüllten Fressnäpfe (denn natürlich würde man bei Perros sin Fronteras gerne noch viel, viel mehr tun) auch ein Appel an alle, zu Weihnachten keine Haustiere zu verschenken, die mit hoher Wahrscheinlichkeit im Sommer dann ausgesetzt werden, weil sie plötzlich mehr Geld kosten als Gedacht. Die Hündin mit Welpe, die ich gerade bei mir habe, wurde vielleicht ausgesetzt, weil eine Geburt und ein Welpe Tierarztkosten bedeuten. In Deutschland werden Hunde oftmals an der Autobahn ausgesetzt, während Herrchen, Frauchen und die lieben Kleinen in den Urlaub düsen, weil eine gescheite Unterbringung in einer Hundepension eben auch nicht ganz kostenlos ist. Oder Hunde werden ausgesetzt, weil man keine Lust mehr auf sie hat, keinen Bock auf Gassi gehen oder weil der Hund etwas kaputt macht, weil er sich den ganzen Tag nur langweilt und sich eben selbst Beschäftigung sucht.

Tierheimboxen in Deutschland mal eine Dose Futter spendieren

Natürlich muss man, um Hunden, Katzen und anderen Tieren zu helfen, nicht gleich ein verwaistes Tier aus dem Tierheim aufnehmen (dafür braucht man Zeit und Geld kostet der Unterhalt auch). Aber in vielen Geschäften (zum Beispiel bei Famila oder auch REWE in Norddeutschland öfters gesehen) haben im Kassenbereich Tierheim-Boxen stehen. Man kann also beim Einkauf einfach mal eine Dose Hundefutter mitnehmen und nach dem Kauf in der Box deponieren. Kostet nicht viel, hilft dem Tierheim aber eben weiter.  Und das sollte man nicht nur in der Vorweihnachtszeit machen, sondern eben gerade auch im Sommer.

Ich mache das sogar, wenn ich in Deutschland nur zu Besuch bin. Ich gehe da natürlich auch Einkaufen. Wenn ich das Geschäft noch nicht kenne, gucke ich vorher, ob es eine solche Box gibt. Und dann gibt es eben zwei, drei Dosen Futter. Natürlich hoffe ich immer darauf, dass es auch etwas für Kitten oder Welpen oder auch Senioren in der Abteilung für Tiernahrung gibt. Denn solche Spezialnahrung wird eben auch häufig gebraucht.

Perros sin Fronteras – Hunde ohne Grenzen, Hilfe für verlassene Hunde (Gran Canaria).

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